Nützliche Tipps zur 24 Stunden Pflege

Pflege zu Hause – Betreuung rund um die Uhr

Die 24 Stunden Pflege ermöglicht die Versorgung pflegebedürftiger Menschen im eigenen Zuhause – rund um die Uhr. Sie gibt nicht nur Sicherheit für ältere, kranke und behinderte Menschen, sondern auch für deren Familien. Im Notfall ist immer jemand da. Betreuungskräfte aus Osteuropa machen es möglich.

Sie entlasten Angehörige auf ganzer Linie und nehmen ihnen alltägliche Aufgaben ab. Agenturen im Internet haben sich auf die professionelle Vermittlung spezialisiert.

24 Stunden Pflege

24 Stunden Pflege: die Rundumversorgung im eigenen Zuhause

Die 24 Stunden Pflege ist eine Form der häuslichen Versorgung. Sie ist für Senioren ideal, die im gewohnten Umfeld wohnen möchten und sich Betreuung und Komfort im Alltag wünschen. Das schließt Menschen mit leichter oder fortgeschrittener Pflegebedürftigkeit ein. Die Rundumpflege ist eine clevere und komfortable Option, wenn Angehörige weit entfernt wohnen oder zu wenig Zeit für die Betreuung haben. Ihr Angehöriger ist Tag und Nacht in guten Händen, denn eine zuverlässige Betreuungskraft nimmt Ihnen viele Aufgaben ab. Sie ist in erster Linie für die Grundpflege da, darüber hinaus bringt sie den Haushalt auf Vordermann. Welche Aufgaben zusammenkommen, wissen Sie bestimmt selbst. Ob Wäschepflege, Kochen, Putzen oder leichte Gartenarbeiten: Das Allroundtalent kümmert sich um Einkäufe, Besorgungen sowie um die Zubereitung von Mahlzeiten.

Ob sie diese gemeinsam am Küchentisch einnehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sofern es der Gesundheitszustand erfordert, ist die Betreuungskraft ihrem Angehörigen auch beim Essen behilflich. Bei Bedarf setzt sie eine Diät oder andere Ernährungsvorschriften auf den Speiseplan. Eine 24 Stunden Pflegekraft bringt auf vielfältige Weise Entlastung in den Alltag. Die Versorgung läuft in Teamwork ab, sodass Sie jederzeit Mitspracherecht haben.

Vor allem nachts macht sich eine 24 Stunden Pflegekraft bezahlt – sie leistet wertvolle Unterstützung. Im Notfall ist jemand da, der die richtigen Schritte einleitet. Kleinere Wehwehchen schafft sie oft selbst aus der Welt, bei größeren Problemen informiert Sie umgehend den Haus- oder Notarzt. Wohnen Sie in einer anderen Stadt, erhalten Sie natürlich auch einen Anruf.

Sie dürfen von einer Pflegekraft viel erwarten, doch medizinische Aufgaben darf sie nur dann durchführen, wenn sie die entsprechenden Qualifikationen vorweist. Dazu gehören etwa die Behandlung von offenen Wunden, das Setzen von Spritzen oder das Legen von Kathetern. Diese Dinge sind ausschließlich examinierten Fachkräften vorbehalten.

Pflege zu Hause: Menschlichkeit, Entlastung und Abwechslung im Alltag

Obwohl der Begriff „24 Stunden Pflege” geläufig ist, arbeitet eine Betreuungskraft nicht ununterbrochen. Sie ist zwar rund um die Uhr für Ihren Angehörigen da, sie hat aber auch Anspruch auf Freizeit und ein Privatleben. Wie in jedem anderen Beruf gibt es gesetzliche Vorschriften, die die Arbeitszeit regeln. Diese liegt täglich bei acht Stunden. Außerhalb ist die Betreuerin anwesend und die meiste Zeit in Bereitschaft.

Auch verwirrte und Demenzkranke Menschen kommen problemlos mit einer 24-Stunden-Pflegekraft klar. Doch sie sind mitunter eigensinnig, sodass die Chemie in der Anfangszeit vielleicht nicht stimmt. Viele Senioren mögen keine großen Veränderungen im Tagesablauf, auch mit ungewohnten Personen tun sie sich gelegentlich schwer. Ist das der Fall, sollten Sie der Situation vorerst gelassen gegenüberstehen. Eingewöhnungsschwierigkeiten kommen vor, sie legen sich meist nach wenigen Tagen.

In Osteuropa haben ältere Menschen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert als hierzulande. Der respektvolle Umgang mit ihnen ist selbstverständlich. Man hat nette Worte übrig und hört ihnen zu. Daher kommt in der 24-Stunden-Pflege die soziale Betreuung nicht zu kurz.

Versorgungskräfte unternehmen viel, um Ihrem Angehörigen auch in geistiger Hinsicht auf die Sprünge zu helfen – sie bringen Abwechslung in den Alltag.

In Sachen Freizeitgestaltung ist nahezu alles erlaubt, was Spaß macht und der Gesundheitszustand zulässt. Ob Spaziergänge, Handarbeiten, Spielenachmittage, gemeinsames Singen, Beten oder Fernsehen: Die 24-Stunden-Pflegekraft geht individuell auf alle Bedürfnisse ein.

Pflege zu Hause: Das Arbeitsumfeld muss stimmen

Eine 24-Stunden-Pflegekraft ist Tag und Nacht anwesend, daher müssen sie Wohnraum bereitstellen. Dieser muss nicht unbedingt komfortabel ausfallen, er sollte jedoch alles enthalten, was Sie selbst in einer Unterkunft vorfinden möchten. Bett, Schrank, Regale und Dusche gehören zur Grundausstattung. Außerdem sollte genug Privatsphäre gegeben sein. Ein kleines Zimmer, das wohnlich ist und sich abschließen lässt, reicht völlig aus. Da Pflegekräfte ebenso Anspruch auf Freizeit haben, sollte zur Einrichtung ein Fernseher gehören, ein Internetzugang ist wünschenswert. Spesen müssen Sie nicht berappen. Was die Verpflegung anbelangt, so betrachten Sie die Betreuungskraft als Teil der Familie. Sie bereitet nicht nur Frühstück, Mittag- und Abendessen zu, sie isst logischerweise auch mit.

Kosten und Zuschüsse

Die Rundumbetreuung hat ihren Preis, sie fällt dennoch günstiger aus als die stationäre Unterbringung im Pflegeheim. An monatlichen Kosten fallen 2.500 Euro an, das ist nur ein sehr grober Richtwert. Für eine Betreuungskraft mit viel Erfahrung und hohem Qualifikationsgrad müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Hinzu kommt der zu erwartende Pflegeaufwand. Ist eine intensive Betreuung erforderlich, erhöhen sich die Kosten ebenso.

Pflegebedürftigen mit anerkannten Pflegegraden haben generellen Anspruch auf Geld– und Sachleistungen der Pflegekassen. Die unterschiedlichen Zuschüsse der Versicherer lassen sich zur Finanzierung kombinieren. Ein gängiges Fördermittel stellt das Pflegegeld dar. Pflegebedürftige ab Stufe 2 erhalten es in Form von monatlichen Zuwendungen. Es ist wie folgt gestaffelt:

Hinzu kommen Zahlungen im Rahmen der Verhinderungspflege. Die Beträge sind für den Fall gedacht, dass sich niemand bei Krankheit oder unvorhergesehenen Ereignissen um Pflegebedürftige kümmern kann und eine Kraft einspringen sowie bezahlt werden muss. Ab Pflegegrad 2 sind jährlich bis zu 2.418 Euro drin. Nicht zu vernachlässigen sind die steuerlichen Erleichterungen, zahlreiche Aufwendungen im Bereich der häuslichen Pflege lassen sich geltend machen. Summa summarum stehen zahlreiche Fördermittel bereit, sodass bei der 24 Stunden Pflege lediglich ein moderater Eigenanteil zu tragen ist.

Warum die Betreuung bei einer Agentur buchen?

Viele Pflegekräfte sind Frauen, die aus Osteuropa stammen. Sie lassen sich über Agenturen im Internet buchen. Das ist unkompliziert und ohne großen Zeitaufwand möglich. Mit langen Wartezeiten müssen sie nicht rechnen. Bei Bedarf ist eine Betreuungskraft oft schon nach fünf bis sieben Tagen zur Stelle. Vermittlungsagenturen setzten meist auf das Rotationsprinzip. Eine Mitarbeiterin ist für etwa zwei bis drei Monate im Haushalt tätig. Oft wechseln sich zwei oder mehrere Kolleginnen im festgelegten Turnus ab. Die nahtlose Versorgung Ihres Angehörigen ist sichergestellt. Im Vorfeld der Vermittlung haben Sie Gelegenheit, ihre Bedürfnisse und Wünsche anzugeben. Inwieweit das möglich ist, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Webseiten stellen die einzelnen Betreuungskräfte durch Profile vor. Dort ist beispielsweise angegeben, welche Sprachkenntnisse sie haben, in welchen Bereichen ihre Stärken liegen und ob sie im Besitz eines in Deutschland gültigen Führerscheins sind. Der letzte Punkt ist mitunter in ländlichen Gebieten von Bedeutung.
Wer keine Fahrerlaubnis hat, darf auch kein Auto steuern – Arztbesuche mit dem Pkw fallen also weg. Von Agenturen vermittelte Pflegekräfte arbeiten professionell, sie begegnen Pflegebedürftigen freundlich und auf Augenhöhe. Einen Nachteil stellen mitunter die Sprachbarrieren dar, die Deutschkenntnisse halten sich in Grenzen. Sollte es zu Verständigungsschwierigkeiten kommen, die ein Zusammenleben unmöglich machen, wenden Sie sich zeitnah an die Vermittlungsagentur. Es findet sich in der Regel eine Lösung, mit der alle Seiten zurechtkommen. Natürlich ist es möglich, sich auf dem Arbeitsmarkt nach einer 24-Stunden-Pflegekraft umzuschauen. Die Sache hat jedoch einen Haken, es kommt einiges an Papierkram auf sie zu. In diesem Fall werden Sie zum Arbeitgeber, Sie müssen daher eine ganze Reihe von Vorschriften einhalten. Wenden Sie sich besser an eine Vermittlungsagentur. Um Anreise, Organisation und Sozialversicherungsabgaben brauchen Sie sich nicht den Kopf zu zerbrechen.

Arbeitsvorschriften in der häuslichen Pflege: das Entsendungsmodell macht den Unterschied

Oft sind die Agenturen im osteuropäischen EU-Ausland ansässig, dort haben sie den offiziellen Firmensitz. Auch die Pflegekräfte stammen aus den Mitgliedsstaaten. Sie arbeiten für die einzelnen Vermittlungsagenturen.

Die Rechtsvorschriften des Heimatlands greifen ausnahmsweise in Deutschland,

da die Arbeitnehmerinnen hier nur vorübergehend ihrem Job nachgehen. Im Fachjargon wird von der Entsendung gesprochen. Es gilt das Recht des Entsendestaats wie Polen, Estland, Bulgarien oder der Slowakei.

Damit alles Brief und Siegel hat, gibt es die A1-Bescheinigung. Mit dem Dokument kann eine Betreuungskraft nachweisen, dass die Arbeitsvorschriften des Wohnstaats für sie maßgebend sind. Außerdem steht fest, dass der Arbeitgeber Beiträge zur Sozialversicherung im Entsendeland abführt.

Die häufigsten Fragen

Ja, allerdings steht die Pflege im Vordergrund.

Nein, zur Abdeckung der Gesamtkosten müssen Sie auch Eigenkapital aufbringen.

Das übernehmen die Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten.

Das liegt im Zuständigkeitsbereich der Vermittlungsagenturen.

Dort sind die Lohnkosten niedriger als in Deutschland.

Ja, allerdings kann es sinnvoll sein, eine Haushälterin einzustellen.